"Bis 2030 wird die Mobilitätswelt den größten Wandel seit dem Übergang vom Pferd zum Auto zu Beginn des 20. Jahrhunderts erlebt haben.” — Herbert Dies, Vorstandsvorsitzender Volkswagen AG, 13.07.2021

Mit “New Auto” zeigt “VW” seine digitale Transformation bis 2030 auf.
Foto: VW AG

Im Jahr 2030 will der Wolfsburger “Volkswagen”-Konzern mit digitalen Services ebenso viel Umsatz erwirtschaften, wie mit dem Verkauf elektrischer Fahrzeuge seiner Marken — von Audi, Cupra und Porsche über Seat, Skoda und Traton bis zu VW PKWs und Nutzfahrzeugen. Digitale Wertreiber für die erwarteten 1,2 Mrd. € Mobilitätsumsätze pro Jahr beim europaweit größten Fahrzeughersteller mit 12 Marken aus sieben Ländern sind Online-Services für Fahrer und Familien ebenso, wie autonomes Fahren für PKW-Besitzer auf Autobahnen und “Moia”-Nutzer in Hamburg und Hannover. Chefredakteur Thomas Keup hat die Präsentation der aktuellen “VW”-Strategie “New Auto” verfolgt:


Bremen und Hamburg wollen Anträge der Verwaltung digitalisieren und vereinheitichen. Foto: Normenkontrollrat

In einer digitalen Diskussion in der Berliner Landesvertretung der Freien und Hansestadt Hamburg haben Bremens Jugend- und Sozialstaatsrat Jan Fries und Finanzstaatsrat Martin Hagen mit Vertretern des Normenkontrollrats, der Ruhr-Universität Bochum und der Technologie-Beratung “MSG Systems” Chancen und Herausforderungen für eine künftige, einheitliche Definition von Einkommen in digitalen Anträgen diskutiert. Chefredakteur Thomas Keup hat das Event verfolgt:

Auf Einladung des Hamburger CDO’s Christian Pfromm als Vorsitzendem des IT-Planungsrates von Bund und Ländern wurde ein 130-seitiges Gutachten der Ruhr-Universität Bochum und der Unternehmensberatung “MSG Systems” im Auftrag des Normenkontrollrats vorgestellt. Darin werden insgesamt sechs Arten von Einkommen beleuchtet, um in Zukunft in möglichst vielen der bundesweit rd. 60.000 Fachverfahren bestehende Daten zu Einkommen mehrfach nutzen zu können …


Die Zentrale der Otto Group in Hamburg Bramfeld. Foto: Otto Group

50.000 Mitarbeiter arbeiten weltweit für den Hamburger Dienstleistungskonzern “Otto Group” mit seinen drei Geschäftsfeldern Hhandel (u. a. “Otto.de”), Paketversand (“Hermes”) und Inkassodienst (“EOS”). 1995 war “Otto” einer der ersten Versandhändler im Internet. 25 Jahre später und ein Jahr nach Corona-Ausbruch sehen die Zahlen der Bramfelder auf den ersten Blick gut aus: 15,6 Mrd. € Konzern-Umsatz im vergangenen Jahr — mit 17,2 % Wachstum. Doch hinter den Kulissen rumort es. Nach 3 Jahren Umbau des “Otto.de”-Portals zum Marktplatz hängt Erzrivale “Amazon” die Hamburger bei Eigen- und Partnerumsätzen gnadenlos ab im deutschen Onlineshopping. HANSEVALLEY mit den aktuellen Zahlen und Fakten:

https://hv.hansevalley.de/2021/05/hansecommerce-ottode-marktplatz-2019.html


Nect-Gründer Benny Bennet Jürgens setzt auf KI bei der Online-Identifikation. — Foto: Nect/Matthias Friel

Bis zu 700.000 Hilfesuchende, die sich seit Frühjahr 2020 beim Arbeitsamt als arbeitslos oder in Kurzarbeit meldeten. Die Notwendigkeit der Bundesagentur, die Identität ihrer Kunden zu überprüfen — mit bis zu 5.000 Online-Identifikationen pro Stunde. Und ein ID-Verfahren über Nacht bei der IFB in Hamburg, damit Unternehmer die Corona-Soforthilfe bekommen konnten. 2020 schlug die Stunde für “Selfie-Ident” aus Hamburg. Das HANSESTARTUP “Nect” gehört seit der Pandemie zu den führenden Online-ID-Anbietern — und hat den elektronischen Personalausweis ebenso auf die Plätze verwiesen, wie Video-Ident-Dienstleister.

Zeit für das Hanse Startup Magazin nachzufragen, wie das Team um Benny Bennet Jürgens und Carlo Ulbrich…


Mit kleinen Haushaltsartikeln aus Kunststoff und Metall hat Aliexpress angefangen. Heute erobert der Marktplatz Europas Haushalte. Foto: Markus Winkler, Unsplash

Die chinesische Marktplatz-Plattform “Aliexpress” ist auf den Weg, europäische Kunden von Paris über Berlin bis Moskau zu beglücken. Schon 2018 war der Endkunden-Onlinehändler die absolute Nr. 4 in der Schweiz. Im vergangenen Jahr eröffnete der Mutter-Konzern “Alibaba” am belgischen Flughafen von Liege auf 220.000 qm sein erstes europäisches Zentrallager. Bis 2025 hat die Logistik-Tochter “Cainaio” ein Ziel: Jeder Kunde soll seine Bestellung über die chinesische Shopping-Plattform innerhalb von 72 Stunden geliefert bekommen.

Hier: Wie man gut und richtig günstig bei Aliexpress einkauft — mit aktuellen Tricks für die niedrigsten Preise, wichtigen Tipps zu Kostenfallen und Kleidergrößen, allen Infos zu Versand…


Seit gut 5 Jahren macht sich die zu Alibaba gehörende B2C-Plattform “Aliexpress” auf den Weg, europäische Kunden von Paris über Berlin bis Moskau zu beglücken. Dazu gibt es einen eigenen Countrymanager in München für die DACH-Region, Mittel- und Osteuropa sowie die Türkei. Schon 2018 war der Endkunden-Onlinehändler die absolute Nr. 4 in der Schweiz. Im vergangenen Jahr eröffnete “Alibaba” am belgischen Flughafen von Liege auf 220.000 qm sein erstes europäisches Zentrallager. Bis 2025 hat die Logistik-Tochter “Cainaio” ein klares Ziel: Jeder Kunde soll seine Bestellung über die chinesische Shopping-Plattform innerhalb von 72 Stunden geliefert bekommen. …


Niedersachsen hoch zu Roß auf dem Weg in die digital-vernetzte Zukunft. Foto: PxHere, Lizenz: CC0

Eine 11-köpfige Expertenkommission hochrangiger Wissenschaftler aus Deutschland und der Schweiz hat einen 75-seitigen Empfehlungskatalog zur Zukunft des größten norddeutschen Bundeslandes vorgestellt. “Niedersachsen 2030” beleuchtet die Herausforderungen, Chancen und Optionen für das wirtschaftlich vor allem durch Automobilproduktion, Landwirtschaft und Tourismus geprägte Küstenland mit 5 Mio. Einwohnern.

Chefredakteur Thomas Keup hat die Empfehlungen namhafter Experten aus Berlin, Freiburg, Hamburg, Kassel, München, Potsdam, Rostock und Zürich zur digitalen Zukunft von Bildung und Arbeit, zu Landwirtschaft und Mobilität, Forschung und Innovationen, zu Hightech-Strategie mit KI und Robotik sowie zur Digitalisierung des Landes unter die Lupe genommen und zusammengefasst:

https://hv.hansevalley.de/2021/03/hansefuture-niedersachsen-2030.html


Die Mole im Ostseebad Warnemünde.
Foto: TMV

Ein 49-köpfiger “Zukunftsrat” aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Bildung, Kultur und Sport hat für Mecklenburg-Vorpommern in den vergangenen sechs Monaten ein umfassendes Zukunftskonzept zu den drei gesellschaftlichen Leitthemen 1. “Globalisierung”. 2. “Klimakrise” und 3. “Digitalisierung” erarbeitet. Die Vorsitzenden des von der rot-schwarzen Landesregierung in Schwerin eingesetzten “MV Zukunftsrates” — die Leiterin des Greifswalder “Moor Centrums” Franziska Tanneberger und der Direktor des Hamburger Marktforschungsinstituts “HWWI” Prof. Henning Vöpel — stellten die Eckpunkte am Freitag der Öffentlichkeit vor. Mecklenburger Thomas Keup hat die Details zur Zukunft im Nord-Osten:

https://hv.hansevalley.de/2021/03/hansefuture-zukunftsrat-mv2030.html


Volkswagen-Präsentation in der gläsernen Fabrik in Dresden.
Foto: HANSEVALLEY

Wolfsburg, 16.03.2021 — Der “Volkswagen”-Konzern setzt in den kommenden Jahren vor allem auf Elektromobilität auf Basis einer eigenen, umfassenden Softwareplattform mit dem im Jahr 2020 eingeführten, konzerneigenen Betriebssystem “VW OS”. Das sind die Kernaussagen des “VW”-Vorstands anlässlich der Bilanzpressekonferenz am Dienstag der Woche zur technologischen Entwicklung beim niedersächsischen Autobauer. Die Digitalisierung beim größten deutschen PKW-Produzenten besteht aus den drei zentralen Themenfeldern 1. eigenes Betriebssystem, 2. automomes Fahren und 3. digitale Mobilitäts-Dienstleistungen. Thomas Keup mit den aktuellen Daten und Fakten:

https://hv.hansevalley.de/2021/03/hanseautomotive-volkswagen-elektromobilitaetsoftware-2021.html


Die Universität Oldenburg ist eine der führenden Gründerunis in Deutschland. Foto: Uni Oldenburg

Hamburg: Die Universitäten von Oldenburg, Bremen und Hannover sind die erfolgreichsten großen Hochschulen Deutschlands bei Ausgründungen von Jungunternehmen aus der Wissenschaft. Bei den mittelgroßen Hochschulen bis zu 10.000 Studenten erreicht die “Leuphana” in Lüneburg einen “guten” 10. Platz, ebenso wie die TU in Hamburg-Harburg auf Platz 14. Die Hanse Digital Hochschulen für Gründer — vorgestellt von Thomas Keup:

https://hv.hansevalley.de/2021/03/hansescientists-grunderunis-ranking-2020.html

HANSEVALLEY

Das Hanse Digital Magazin berichtet über die Digitalisierung in Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft Norddeutschlands — unter http://www.hansevalley.de/

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